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Am 1. August 2004 war es für mich soweit.
Mein erster Start bei einem Straßenradrennen. Und dann noch bei einem so großen
wie den Cyclassics. 14 000 Biker! auf den Straßen in und um Hamburg. - Wahnsinn
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Meine Gedanken um das Rennen begannen am Freitag
nachdem ich morgens um 9.00 Uhr meine Start-unterlagen am Jungfernstieg abgeholt hatte.
Danach gab es fast nur noch die Konzentration auf das Rennen über 115 Kilometer.
Fragen wie: bist Du gut vorbereitet (noch nie vorher 115 Kilometer am Stück gefahren)
wie läuft es vor dem Rennen ab, was ist mit Verpflegung etc. schossen mir durch
den Kopf. Gut war, das mir ein Bekannter (Frank Rautenberg, gute Zeit mit 3.02,37,2)
mir einige Tipps geben konnte, da er bereits zum dritten Mal teilnahm.
Am Samstag dann früh um 22.00 Uhr ins Bett
um Sonntag um 5:30 Uhr einigermaßen Fit zu sein. Leider nicht gut in den Schlaf
gekommen aber trotzdem voller Zuversicht dann am Sonntag um 6:45 Richtung HH gestartet.
Glücklicherweise fanden wir einen Parkplatz
nur 50 Meter vom Umkleidebereich am Burkhardplatz entfernt und konnten uns ganz entspannt
auf das Rennen vorbereiten. Nachdem ich mich dann mit
Verpflegung eingedeckt hatte begab ich mich gegen 8:10 zum Starblock T auf der Steinstraße.
Die Zeit bis zum Start verging mehr oder weniger im Fluge, obwohl bis zum Startschuß
unseres Blockes um 9:25 noch lange Zeit vergehen sollte.
Im Startblock lernt ich Reiner Nordmann aus Göttingen kennen. Es sollte sich herausstellen,
daß wir das gesamte Rennen zusammen fahren würden und es daher ein gutes
Gefühl war nicht allein fahren zu müssen.
Die Story des Rennens ist nun schnell erzählt:
Nach dem Start ging es recht flott los und man hatte anfangs die Angst nicht zu überpacen.
Allerdings ist es ein anderes Fahren wenn man im Pulk fährt, denn sonst bin ich
nur das Solofahren im Wind gewohnt. Toll waren die Zuschauer am Straßenrand die
alle Fahrer mit Applaus unter- stützten. Wunderbar war das Gefühl, auf Straßen
fahren zu dürfen, die sonst nur Autos vorbehalten sind und sich auch über
Ampeln, Gegen- verkehr und andere "Hindernisse" keine Gedanken machen zu
müssen.
Natürlich war auch die Fahrt über die Köhlbrandbrücke ein tolles
Erlebnis. Vor allem daher da der Anstieg nicht soo schlimm war wie ich ihn befürchtet
hatte. Nach dem Zieleinlauf und dem weiteren Procedere (Abgabe Transponder etc.) entwickelte
sich bei mir sofort ein unglaubliches Glücksgefühl und der absolute Wunsch
dies im nächsten Jahr zu wiederholen.
Das Ziel für nächstes Jahr:
Verbesserung der Durchschnittsgeschwindigkeit und damit auch Verbesserung der Placierung |