Das Finale 2005

So es sollte also losgehen. Nach einem netten Abend mit einigen Getränken wurde ich am Samstagmorgen zeitig wach. Musste ja noch viel erledigt werden. Brötchen kaufen, Frühstück machen, etc.

Nachdem ich dann alles erledigt hatte machte ich mich gegen 10 Uhr auf den weg. Natürlich musste ich noch mal umdrehen, da ich meine Fresspakete vergessen hatte. Pünktlich um 10.30 Uhr waren dann auch schon Jörg und Ralf (konnte erst später nach Berlin fahren und bekam seine Karte dann in HH) an der S-Bahn Haltestelle in Bahrenfeld.

Jörg einpacken und weiter nach Horn wo Erich (SMS „Ich bin so aufgeregt“)und Kai auf uns warteten. Dann einladen und ab geht’s nach Berlin. Zum Anfang erst mal Stau am Horner Kreisel (AM SAMSTAG MORGEN) und ein kleines Scharmützel mit einem HVV er.

Die Fahrt gestaltete sich dann lustig, obwohl Erich immer wieder auf die ihm davonlaufende Zeit hinwies. An unserer Homebase in Köpenick angekommen, auspacken, und Begrüssung der weiteren Teilnehmer der Prozession (Vatter und Bruder). Da wir ja pünktlich um 15.00 Uhr an der Gedächtniskirche sein wollten (der Anruf von Frank kam dann prompt, die Verspätung dauerte ca. 45 Minuten) machten wir uns also auf den Weg.

Zu diesem Zeitpunkt war es schon recht „Warm“. Was da noch auf uns zukommen sollte konnten wir jedoch nicht ahnen. Jörg entging dann um Haaresbreite den Kontrolleuren der BVG (waren zwar nett aber Bazen) und wir fuhren dann in die große Stadt. Angekommen an Bahnhof Zoo kam die Info von Frank. Also erst mal Nahrungsaufnahme. Alle zum Buletten König. Schmeckte aber irgendwie sch….. nicht so gut.

Nachdem wir dann an der Gedächtniskirche den ersten Sonnenbrand und Sonnenstich einge-fangen hatten fand sich dann auch ein Großteil der Filiale ein. Nun war unsere Präsi (Frank) wieder voll in seinem Element. Da aufgrund von Logistischen Problemen die neuen T-Shirts erst kurzfristigst angeliefert werden konnten, bekamen nun die restlichen Members ihre Leibchen. Nachdem wir uns dann in eine etwas ruhigere Ecke verdrückt hatten und dort die ein oder andere Bekanntschaft machten (ein männliches Bayrisches Urviech und ein nettes weibliches Röckchen) machten wir uns gegen 18.30 auf dem Weg zum Stadion.

So ein U-Bahn Wagon ist doch was tolles. Erstens bleibt er auch in kurvenlagen in der Spur (wer nicht hüpft der ist Borusse) und zweitens bekommt man dort auch noch eine gratis Sauna mit Original Testosteron Dampf mitgeliefert. So ne Zuchfahrt die ist lustig so ne Zuchfahrt die ist schön! Nach einer kleinen Ewigkeit also angekommen am Olympiastadion.
Nachdem alle Klarheiten beseitigt waren fanden wir auch den fast kompletten Rest der Truppe und machten einige schöne Gruppenfotos. Dann ab ins Stadion. Andreas wollte mit mir im Innenraum einen Platz für die SFH Fahne finden. Ich fand einen für meinen „Lappen“ – Andreas wohl aber nicht für die Fahne – Schade.

Dann gings so langsam los mit der Einstimmung aufs Spiel. Als dann die Choreo losging mussten sich leider ein paar Ultras und andere ältere Schalker ein kleines Scharmützel leisten. Mehr passierte dann aber nicht und das Spiel begann. Dazu kein weiterer Kommentar denn hier ist alles gesagt. Super der Support ab HZ 2.Es war so GEIL denn über 15 Minuten wurde „Blau und Weiß ein Leben Lang“ angestimmt. Das erinnerte an die 2. HZ damals in Bröndby – nur diesmal aus 20 000 Kehlen.

Als das Tor viel und die anschließende Wiederholung gezeigt wurde, drohte es kurzfristig etwas rauer zu werden. Diese Stimmung legte sich dann aber wieder und es wurde wieder die Mannschaft gefeiert. Das war Klasse und das ist genau das worum es geht. Die Mannschaft anfeuern auch wenn’s mal nicht wie gewünscht läuft. Würde ich mir häufiger in der Arena wünschen.
Nach dem Spiel tolle Aktion von Frank Rost. Geht auf die Fans zu und obwohl er sicher sehr enttäuscht war gibt er uns Fans das Gefühl genau zu wissen wofür Schalke steht. Das war und ist einfach Klasse gewesen. Sogar nach der Siegerehrung kam er noch mal in die Kurve. Aber auch die anderen Spieler sollen hier nicht geschmälert werden. Jeder kam in die Kurve ob-wohl man merkte das es vielen, ob der großen Enttäuschung, sehr schwer viel.

Danach noch treffen mit der SFH und gegen 24.00 Uhr ab in die Sauna. Die Rückfahrt war noch schlimmer als die Hinfahrt. Man traf vereinzelt Bayern die außer ein paar klugen Sprüchen nicht wirklich feierten. Ist halt normal, das feiern überlässt man dann halt gern dem Gegner. Um 1.30 mit der letzten S-Bahn dann noch in Köpenick gefahren und nach dem  letzten Bierchen in die Falle.

Nach einer kurzen, fast schlaflosen Nacht, und einer kleinen Frühsport Einlage (man sollte eine Kühltasche nicht über Nacht laufen lassen) machten wir uns dann gegen 10.30 auf den Heimweg. Das war das Pokalabenteuer 2005 auf ein neues nächste Saison.

©Peter Meier www.schalker-fan.de