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Ferners Kündigung zum 1. Juli
nach dreijähriger Zusammenarbeit
ist für Dr. Fenne ein ganz nor-
maler Vorgang: ,,Ich habe nichts
gegen Didi Ferner. Er hat sport-
lich gute Arbeit geleistet.
Mir schwebt allerdings ein Trainer-
typ vor, der mehr Ausstrahlung
vermittelt, wobei ich zugebe,
daß es nicht ganz leicht ist,
einen solchen Mann zu finden."
Dr.Fenne hatte in letzter Zeit laut
über ein neues Konzept nachge-
dacht, nachdem er bemerkt hatte,
daß Schalke 04 auf dem Wege
sei, den ,,grauen Mäusen" zu-
geordnet zu werden. Die ,,rote
Lampe" habe bei ihm spätestens
am 8. Februar geglüht: ,,Wir
spielten vor 7.000 Zuschauern
gegen Uerdingen, während
Rot-Weiß Essen und
Schwarz-Weiß Essen, also
Drittligisten, zur gleichen Stunde
und unter gleichen Witterungs-
bedingungen vor 10.000 Zu-
schauern antraten. Das hat mir
schwer zu denken gegeben".
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Das er mit seinen Über-
legungen an die Öffent-
lichkeit ging, brachte
Dr. Fenne selbst eine
Menge Kritik ein. Was
ihn aber nicht stört:
,,Ich habe die Sache
gemeint und nicht die
Personen."Ferners
Kündigung ist legitim,
aber kein Grund, im
Krach auseinanderzu-
gehen. Gewählten Ver-
tretern des Vereins muß
es möglich sein, ent-
scheidende Weichen für
die Zukunft ihresKlubs
rechtzeitig zu stellen.
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Meine Kollegen im
Vorstand sind inhalt-
lich meiner Meinung."
Das bestätigte Schatz-
meister Dr. Ingo Westen:
,,Im Vorstand gab es
Überlegungen, ob man
die Zusammenarbeit
mit Ferner nach drei
Jahren noch fortsetzen
sollte. Daß diese Über-
legungen nach außen
gedrungen sind, führte
jetzt zu Ferners Kün-
digung, die zu diesem
Zeitpunkt sicherlich
nicht gut ist. " Dr. Fenne
und Dr. Westen sind
sich auch einig: ,,Selbst-
verständlich wird der
Trainer seinen Vertrag bis
zum Saisonende erfüllen." |